Microsoft bietet 60.000 Mitarbeitern freiwillige Aufhebungsverträge an
Microsoft hat ein Programm für freiwillige Abgänge für rund 25 % seiner Belegschaft gestartet, während das Unternehmen Mittel in KI-Infrastruktur umschichtet.

Microsoft bietet etwa 60.000 Mitarbeitern in Kanada, Indien, Großbritannien und den USA ein freiwilliges Ausscheiden aus dem Unternehmen an. Laut der Personalchefin Amy Coleman richtet sich das Angebot an Mitarbeiter, die eine berufliche Neuorientierung außerhalb des Konzerns planen, dient jedoch gleichzeitig der Reduzierung der Mitarbeiterzahl in Bereichen wie KI-Entwicklung, Windows und Xbox.
Dieser Schritt folgt auf eine Phase massiver Investitionen in Rechenzentren und künstliche Intelligenz. Microsoft plant für das Jahr 2026 Investitionsausgaben in Höhe von 175 Milliarden Dollar, was eine strategische Umverteilung der Ressourcen im Unternehmen erforderlich macht.
Es handelt sich um das zweite Angebot dieser Art in diesem Jahr, nachdem bereits im April ein kleineres Programm für Führungskräfte aufgelegt wurde. Der Konzern, der weltweit rund 223.000 Vollzeitkräfte beschäftigt, hatte zudem bereits im Sommer Stellen im Vertrieb und in der Gaming-Sparte abgebaut.
Die genauen finanziellen Konditionen der Pakete wurden nicht bekannt gegeben. Das Unternehmen erklärte, dass die Umsetzung je nach Prioritäten und Bedarf der jeweiligen Geschäftseinheiten variiere.