Microsoft schließt Sicherheitslücke in Age of Empires II
Microsoft hat eine kritische Sicherheitslücke im Strategiespiel Age of Empires II geschlossen. Der Fehler hätte es Angreifern ermöglicht, den Computer von Spielern zu übernehmen.

Im Juli 2026 hat Microsoft ein Update veröffentlicht, das eine Sicherheitslücke in der überarbeiteten Version des Klassikers Age of Empires II behebt. Die Schwachstelle, mit der Kennung CVE-2026-50663, ermöglichte es potenziellen Angreifern, die Kontrolle über den Computer eines Opfers zu erlangen, indem eine manipulierte Spieleinladung versendet wurde.
Sicherheitsforscher demonstrierten anhand eines Videos, wie ein Angriff funktionieren könnte. Durch das Beitreten zu einer Lobby eines Angreifers und das Akzeptieren einer benutzergenerierten Inhaltsdatei (UCG) konnte eine Fernausführung von Code erreicht werden. Dies hätte Hackern erlaubt, unerwünschte Befehle auf dem System des Opfers auszuführen.
Die Korrektur war Teil der regulären Patch-Tuesday-Veröffentlichungen von Microsoft, bei denen in diesem Zyklus eine Rekordzahl von Schwachstellen behoben wurde, auch dank des verstärkten Einsatzes von KI zur Fehlererkennung. Age of Empires II, ursprünglich 1999 veröffentlicht und 2013 neu aufgelegt, ist nach wie vor ein populäres Spiel seiner Gattung.
Diese Maßnahme dient dem Schutz der Spieler vor möglichen Exploits und der Sicherstellung einer sicheren Spielumgebung für die große Fangemeinde.