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Technologie

Microsoft prüft Kimi K3 für Copilot zur Kostensenkung

Microsoft testet intern das Kimi K3-Modell von Moonshot AI. Das Unternehmen prüft, ob Teile der Copilot-Anfragen von OpenAI und Anthropic auf Kimi K3 verlagert werden könnten, um Kosten zu senken.

23. Juli 2026
Microsoft prüft Kimi K3 für Copilot zur Kostensenkung

Microsoft testet intern das Kimi K3-Modell von Moonshot AI und prüft dessen Eignung für die Copilot-Dienste. Das Unternehmen erwägt, ob ein Teil der Anfragen, die derzeit von Modellen von OpenAI und Anthropic bearbeitet werden, auf Kimi K3 umgeleitet werden könnte. Dies berichtete The Information.

Schätzungen zufolge könnte die Verlagerung eines Teils der Copilot-Arbeitslast auf Kimi K3 die jährlichen Cloud-Infrastrukturkosten um bis zu 600 Millionen US-Dollar senken. Diese Prüfung ist Teil einer breiteren Bemühung von Microsoft, mehrere KI-Modelle einzusetzen, die Abhängigkeit von einzelnen Anbietern zu verringern und die Kosten für die Bearbeitung großer Mengen von KI-Anfragen zu kontrollieren.

Das Kimi K3-Modell wird nicht nur auf seine Leistung beim Codieren und Schlussfolgern hin bewertet, sondern auch auf seine Kosteneffizienz bei spezifischen Copilot-Aufgaben. Eine mögliche Implementierung würde weiterhin technische Integration, Datenschutz, Sicherheit und Exportkontrollen erfordern und könnte zunächst auf weniger sensible Arbeitslasten beschränkt sein.

Microsoft hat noch keine endgültige Entscheidung über den Ersatz bestehender Modelle getroffen.

Originalquelle: technode.com