Microsoft: KI-Chatbot reproduziert selten Inhalte aus Nachrichtenartikeln
Microsoft hat in neuen Gerichtsunterlagen erklärt, dass sein KI-Assistent Copilot selten auch nur ganze Sätze aus Nachrichtenartikeln oder Büchern wiedergibt.

Microsoft hat in neuen Gerichtsunterlagen erklärt, dass sein KI-Assistent Copilot selten auch nur ganze Sätze aus Nachrichtenartikeln oder Büchern wiedergibt, geschweige denn wesentliche Textteile, die Originalwerke ersetzen könnten. Das Unternehmen sieht sich derzeit Urheberrechtsansprüchen von Verlagen, darunter The New York Times, und Buchautoren gegenüber.
Im Rahmen des Discovery-Verfahrens in dem Rechtsstreit stellte Microsoft 8,2 Millionen Copilot-Chat-Protokolle einem von den Nachrichtenverlagen beauftragten Sachverständigen zur Verfügung. Das Unternehmen gibt an, dass diese Protokolle speziell ausgewählt wurden, "weil sie Schlüsselwörter enthielten, die die Nutzung der Websites der Kläger implizierten, und daher am wahrscheinlichsten Werke der Kläger enthielten".
Die Analyse von Microsoft dieser ausgewählten Protokolle deutet darauf hin, dass nur ein sehr kleiner Teil der Gespräche Inhalte enthielt, die potenziell das Urheberrecht verletzen könnten. Diese Offenlegung erfolgt inmitten laufender Gerichtsverfahren, in denen Verlage behaupten, dass KI-Dienste urheberrechtlich geschütztes Material ohne entsprechende Genehmigung zum Training verwenden.
Die Einreichung des Unternehmens zielt darauf ab zu demonstrieren, dass seine KI-Technologie veröffentlichte Inhalte nicht in großem Umfang kopiert oder verbreitet, was ein entscheidender Punkt in den laufenden Rechtsstreitigkeiten um Urheberrecht und generative KI ist.