Microsoft Teams führt Meldefunktion gegen KI-Betrug ein
Microsoft Teams führt im August eine neue Funktion ein, mit der verdächtige Besprechungen gemeldet werden können, um KI-generierte Betrügereien zu bekämpfen.

Microsoft Teams wird im August eine neue Funktion einführen, mit der Benutzer verdächtige Besprechungen melden können. Diese neue Funktion zielt darauf ab, Betrugsfälle und Deepfake-Teilnehmer, die mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) erstellt werden, einzudämmen.
Laut Microsoft senken KI-Werkzeuge die technische Schwelle für die Durchführung von Betrügereien und Cyberkriminalität. Angreifer können öffentlich zugängliche Informationen nutzen, um überzeugend wirkende Deepfake-Teilnehmer zu erstellen und die Stimmen von Zielpersonen zu klonen. Ein Bericht von Microsoft aus dem Jahr 2025 unterstreicht die zunehmende Verbreitung von KI-gestützten Betrugsangriffen weltweit.
Mit der neuen Meldefunktion können Teilnehmer während einer Besprechung oder in deren Chat eine Meldung einreichen. Diese Meldungen werden den IT-Administratoren oder Sicherheitsteams der Organisation zur weiteren Untersuchung weitergeleitet. Die Funktion dient zur Meldung von Phishing, Identitätsdiebstahl, Betrug und Social Engineering.
Zusätzlich wird Teams eine Funktion zur Erkennung externer Besprechungsbots einführen. Während einige Bots nützliche Funktionen wie Transkriptionen anbieten können, könnten andere Besprechungen ohne Wissen der Mitglieder beitreten, was Sicherheits- und Datenschutzrisiken birgt. Diese Aktualisierungen sollen die Sicherheit der Teams-Plattform verbessern.