Microsoft testet neue Cloud-Gaming-Verbindungen zur Latenzreduzierung
Microsoft erprobt neue Funktionen für Xbox Cloud Gaming, die durch direkte Wi-Fi-Verbindungen die Eingabeverzögerung minimieren sollen.

Microsoft arbeitet an einer verbesserten Reaktionszeit für seinen Cloud-Gaming-Dienst Xbox Cloud Gaming. Ein zentrales Element der Tests ist die direkte Wi-Fi-Verbindung des neuen Nano-Controllers mit den Cloud-Servern, wodurch die klassische Bluetooth-Kopplung an lokale Endgeräte umgangen wird.
Durch diesen direkten Datenweg soll die Eingabeverzögerung, auch als Latenz bekannt, spürbar gesenkt werden. Ziel ist es, das Spielgefühl bei Cloud-basierten Titeln näher an das von lokal installierten Spielen heranzubringen.
Des Weiteren testet der Konzern eine Funktion, bei der Smartphones als Controller für das Cloud-Streaming auf Smart-TVs eingesetzt werden können. Diese Testläufe sind derzeit auf Nutzer in den Vereinigten Staaten beschränkt und unterstreichen Microsofts Bestreben, Cloud-Gaming ohne die Notwendigkeit einer dedizierten Hardware-Konsole auszubauen.