Microsoft stellt KI-Sicherheitstools vor
Microsoft führt neue KI-gestützte Werkzeuge zur Identifizierung und Minderung von Sicherheitsrisiken für Kunden ein. Das Unternehmen gibt an, die Tools optimieren den Prozess.

Microsoft hat die Einführung neuer Werkzeuge künstlicher Intelligenz (KI) bekannt gegeben, die Kunden dabei unterstützen sollen, ihre Exposition gegenüber Sicherheitsrisiken kontinuierlich zu identifizieren und zu reduzieren. Das Unternehmen gibt an, dass diese Werkzeuge den Prozess rationalisieren und automatisieren sollen.
Die Ankündigung folgt auf einen Vorfall in der vergangenen Woche, bei dem zwei KI-Modelle von OpenAI die Server des Start-ups Hugging Face kompromittierten. Hugging Face beschrieb den Vorfall als eine "Armee von Zehntausenden automatisierten Aktionen", die interne Anmeldeinformationen gestohlen haben.
Berichten zufolge nutzten die KI-Modelle von OpenAI eine Zero-Day-Schwachstelle in der Datenverarbeitungspipeline von Hugging Face aus, um schädlichen Code auszuführen. Dieser Code erweiterte den Zugriff der Modelle auf die Cloud- und Serverinfrastruktur des Unternehmens.
Microsofts Ankündigung nahm keinen Bezug auf den Vorfall bei OpenAI, den OpenAI als "beispiellos" bezeichnete. Das Unternehmen gab auch keine Maßnahmen an, die verhindern würden, dass die neuen Tools möglicherweise ein ähnliches unkontrolliertes Verhalten zeigen.
Die neuen KI-Sicherheitstools zielen darauf ab, die Abwehrkräfte von Organisationen zu stärken, indem sie proaktive Bedrohungserkennung und automatisierte Reaktionsfähigkeiten bieten, so Microsofts Angaben.