Microsofts Xbox Game Studios im Umbruch: "Age of Empires"-Team betroffen
Microsofts Xbox Game Studios durchlaufen eine umfassende Umstrukturierung, die auch das "Age of Empires"-Entwicklerstudio World's Edge betrifft. Berichten zufolge gab es erhebliche Entlassungen und die Einstellung eines laufenden Projekts.
Die Xbox Game Studios von Microsoft befinden sich in einer weitreichenden Umstrukturierung, von der laut aktuellen Berichten auch das Entwicklerstudio World's Edge, zuständig für die "Age of Empires"-Reihe, stark betroffen ist. Mehrere Mitarbeiter haben Entlassungen bestätigt, und ein zuvor nicht angekündigtes Projekt soll eingestellt worden sein.
Quellen deuten darauf hin, dass "etwas weniger als die Hälfte" der Belegschaft von World's Edge entlassen wurde. Adam Isgreen, ein ehemaliger Studioleiter, bestätigte auf LinkedIn das Ende seiner 16-jährigen Karriere bei Microsoft und deutete geplante nächste Schritte für das Team an, die nun offenbar abgesagt sind. Die genaue Natur des eingestellten Projekts ist weiterhin unbekannt, und es ist unklar, ob es sich um einen neuen Teil der "Age of Empires"-Reihe handelte.
World's Edge war in der Vergangenheit für die Verwaltung und Entwicklung von Titeln der "Age of Empires"-Marke verantwortlich und arbeitete mit anderen Studios an Veröffentlichungen wie "Age of Empires 4" zusammen. Ein ehemaliger Mitarbeiter berichtete, dass er im Mai 2023 entlassen, im Februar 2024 wieder eingestellt und nun im Rahmen der aktuellen Umstrukturierung erneut entlassen wurde.
Zusätzlich zu diesen Änderungen wurde World's Edge Berichten zufolge im Rahmen dieses Prozesses Activision unterstellt. Diese Maßnahme und die damit verbundenen Personalabbauten sind Teil einer breiteren Anpassung der Xbox-Geschäftsbereiche. Microsoft hatte zuvor erklärt, etwa drei Viertel der geplanten Personalreduzierungen im Xbox-Bereich abgeschlossen zu haben, was darauf hindeutet, dass weitere Änderungen noch folgen könnten.
Das volle Ausmaß dieser organisatorischen Verschiebungen und ihre Auswirkungen auf zukünftige Spieleentwicklungs-Pipelines von Microsoft bleiben abzuwarten, während das Unternehmen seine Umstrukturierungsbemühungen fortsetzt.