MiniMax M3: Neue KI-Sprachmodell zu deutlich geringeren Kosten gestartet
Der chinesische KI-Startup MiniMax hat sein neues großes Sprachmodell M3 vorgestellt. Das Modell bietet fortschrittliche Code- und Agentenfähigkeiten mit einem Kontextfenster von einer Million Tokens zu einem Bruchteil der Kosten von Konkurrenzmodellen.

Der chinesische KI-Startup MiniMax hat am Sonntag sein neues großes Sprachmodell, M3, veröffentlicht. Das Unternehmen gibt an, dass das Modell fortschrittliche Coding- und Agentenleistung mit einem Kontextfenster von einer Million Tokens bietet. MiniMax behauptet, dass M3 führende proprietäre Modelle von Google und OpenAI bei bestimmten Benchmarks übertrifft und dabei zu deutlich geringeren Kosten arbeitet.
Das Unternehmen kündigte außerdem an, das Modell unter einer Open-Source-Lizenz mit "offenen Gewichten" zu veröffentlichen, die es Unternehmen ermöglicht, es kostenlos herunterzuladen und anzupassen. Diese Veröffentlichung wird innerhalb der nächsten 10 Tage erwartet. Derzeit ist M3 über die MiniMax API zu einem speziellen, reduzierten Einführungspreis verfügbar.
Im Mittelpunkt der Effizienz des Modells steht die neue MiniMax Sparse Attention (MSA) Technik, die von traditionellen Transformer-Architekturen abweicht. Standard-Aufmerksamkeitsmechanismen skalieren quadratisch, was die Verarbeitung langer Eingaben rechenintensiv macht. MSA beschleunigt angeblich die Operationen erheblich und reduziert die Rechenkosten.
Die Preisgestaltung von MiniMax M3 beginnt bei unter 0,6 US-Dollar pro Million Eingabetokens und unter 2,4 US-Dollar pro Million Ausgabetokens zum vollen Preis. Diese Positionierung bietet Unternehmen eine erheblich günstigere Alternative im Vergleich zu den derzeit führenden proprietären Closed-Source-Modellen, deren Preise um ein Vielfaches höher sind.