Moderna und Merck legen Daten zu mRNA-Krebsimpfstoff vor
Ein mRNA-basierter Impfstoff gegen Melanome senkte laut einer klinischen Studie das Risiko für Krankheitsrückfälle oder Tod um 42 Prozent.

Die Pharmaunternehmen Moderna und Merck haben Ergebnisse einer klinischen Studie veröffentlicht, die zeigen, dass ein personalisierter mRNA-Impfstoff das Risiko für ein Wiederauftreten oder den Tod bei Melanompatienten um 42 Prozent im Vergleich zur Standardtherapie verringert. Die Studie konzentrierte sich auf die aggressivste Form des Hautkrebses.
Die Unternehmen haben bereits Gespräche mit den Zulassungsbehörden aufgenommen, um den Impfstoff für den Markt prüfen zu lassen. Der Erfolg dieser Studie unterstreicht das Potenzial von mRNA-basierten, maßgeschneiderten Krebstherapien, die auf die spezifischen Tumoreigenschaften der Patienten abgestimmt sind.
Moderna-CEO Stéphane Bancel bezeichnete die Ergebnisse als einen bedeutenden Moment für die Vision, Krebstherapien individuell an die Bedürfnisse der Patienten anzupassen. Die Daten festigen die Annahme, dass diese Technologie grundlegende Änderungen in der Onkologie herbeiführen könnte.