Moderna und Merck melden Erfolg mit mRNA-Krebsimpfstoff in Melanom-Studie
Die Pharmapartner Moderna und Merck gaben am Mittwoch bekannt, dass ihr individuell angepasster mRNA-Krebsimpfstoff in einer Phase-3-Studie für Melanompatienten wirksam war. Die Kombinationstherapie mit Mercks Keytruda reduzierte das Rückfallrisiko signifikant.

Die Pharmakonzerne Moderna und Merck haben am Mittwoch positive Ergebnisse einer Phase-3-Studie für ihren neuartigen, mRNA-basierten Krebsimpfstoff bekannt gegeben. Der Impfstoff, der individuell auf die genetischen Mutationen eines Tumors zugeschnitten wird, wurde bei Patienten mit Melanomen getestet.
An der Studie nahmen 1.137 Patienten teil, deren Melanome im Stadium IIB-IV chirurgisch entfernt worden waren. Die Teilnehmer erhielten entweder eine Kombination aus dem mRNA-Impfstoff (mRNA-4157/V940) und Mercks Immuntherapie Keytruda oder Keytruda allein. Die Studie war placebokontrolliert und doppelblind durchgeführt worden.
Obwohl detaillierte Daten noch ausstehen, gaben die Unternehmen an, dass die Kombinationsbehandlung das Risiko eines Wiederauftretens des Krebses oder des Todes im Vergleich zur alleinigen Behandlung mit Keytruda signifikant verringert hat. Dies könnte ein bedeutender Durchbruch für personalisierte Krebsimpfstoffe sein.
Sollten sich diese Ergebnisse in weiteren Analysen bestätigen, könnte dies einen wichtigen Fortschritt für die mRNA-Technologie in der Onkologie darstellen und den Weg für eine neue Generation personalisierter Krebstherapien ebnen.