Mohawk Industries legt Quartalsergebnisse vor: Umsatz stabil trotz schwacher Nachfrage
Mohawk Industries erzielte im dritten Quartal einen Umsatz von 2,8 Milliarden Dollar, wobei Preiserhöhungen den Rückgang der Absatzvolumina ausglichen.

Mohawk Industries hat die Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht und einen Nettoumsatz von 2,8 Milliarden Dollar gemeldet, was einem Anstieg von rund einem Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der bereinigte Gewinn pro Aktie belief sich auf 2,72 Dollar, was einem Zuwachs von zwei Prozent entspricht. Das Unternehmen sieht sich weiterhin mit einer gedämpften Nachfrage konfrontiert.
CEO Paul De Cock betonte, dass das Unternehmen durch gezielte Preiserhöhungen und Produktivitätssteigerungen auf den Inflationsdruck reagiert habe. Obwohl die bereinigten Verkaufsvolumina um etwa vier Prozent sanken, konnten diese Rückgänge durch Preisanpassungen und einen positiven Produktmix kompensiert werden. Das bereinigte EBITDA lag bei 353 Millionen Dollar, was einer Marge von 12,7 Prozent entspricht.
Die regionale Performance war uneinheitlich. Während die Segmente in Nordamerika und die Keramiksparte relativ stabil blieben, verzeichnete der Bereich Flooring Rest of the World einen Volumenrückgang von 10 Prozent. Dennoch setzte das Unternehmen sein Programm zur Kapitalrückführung an die Aktionäre fort und reduzierte die Anzahl der ausstehenden Aktien um etwa vier Prozent.
Für das vierte Quartal rechnet die Unternehmensführung mit anhaltend herausfordernden Marktbedingungen. Die Prognose für den bereinigten Gewinn pro Aktie liegt für den Zeitraum zwischen 1,35 und 1,45 Dollar.