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Technologie

Monday.com entlässt Hunderte Mitarbeiter und setzt auf KI

Der Anbieter von Arbeitsmanagement-Software, Monday.com, hat am Mittwoch die Entlassung von rund 600 Mitarbeitern angekündigt, was etwa 20 % der Belegschaft entspricht, im Rahmen einer Umstrukturierungsmaßnahme.

23. Juli 2026
Monday.com entlässt Hunderte Mitarbeiter und setzt auf KI

Der Anbieter von Arbeitsmanagement-Software, Monday.com, hat seine Belegschaft erheblich reduziert und etwa 600 Mitarbeiter entlassen, was rund 20 % der globalen Belegschaft entspricht. Das Unternehmen begründet diese Kürzungen mit einer strategischen Neuausrichtung und einem verstärkten Fokus auf künstliche Intelligenz (KI).

Das in Tel Aviv ansässige Unternehmen gab an, dass die Änderungen Teil eines Umstrukturierungsplans sind, der darauf abzielt, seine Produkt-, Marketing- und Go-to-Market-Strategien zu transformieren. Ziel ist es, ein schlankeres, stärker fokussiertes Betriebsmodell zu schaffen, das die KI-gesteuerte Wachstumsstrategie des Unternehmens unterstützt. Monday.com hat sich zuvor als „KI-Arbeitsplattform“ positioniert und in den letzten Jahren erheblich in die Entwicklung von KI-Funktionen investiert.

Finanziell rechnet das Unternehmen mit Nettoaufwendungen in Höhe von 45 bis 55 Millionen US-Dollar. Trotz dieser Kosten erwartet Monday.com, sein prognostiziertes Umsatzwachstum von 19 % bis 20 % im Jahresvergleich für 2026 beizubehalten oder zu verbessern. Der Aktienkurs des Unternehmens stieg nach der Ankündigung leicht an, liegt aber im vergangenen Jahr immer noch deutlich im Minus.

Eran Zinman, einer der Mitbegründer von Monday.com, bestätigte die Entlassungen in einem auf LinkedIn geteilten Memo und erklärte, dass die für ein früheres Kapitel aufgebaute Organisation nicht diejenige sei, die zur „neuen KI-Ära“ passe. Das Unternehmen verfügt neben Tel Aviv auch über Niederlassungen in New York und Denver, jedoch wurden keine spezifischen Details darüber bekannt gegeben, wo die betroffenen Arbeitsplätze angesiedelt sind.

Dieser Schritt folgt einem Trend in der Technologies-Branche, bei dem Unternehmen KI-Fortschritte als Grund für Personalabbau anführen. Unternehmen wie Block, Snap und Uber haben kürzlich ähnliche Personalmaßnahmen angekündigt. Einige Firmen wie Klarna haben jedoch den Wert menschlicher Rollen anerkannt und begonnen, für Positionen, die zuvor durch KI-Automatisierung ersetzt wurden, wieder Personal einzustellen.

Originalquelle: fastcompany.com