Rechtsstreit um das Goldprojekt Tuckanarra eskaliert
Monument Mining und das Joint-Venture-Partnerunternehmen Odyssey Gold stehen vor Gericht, um über die künftige Leitung des Tuckanarra-Goldprojekts zu entscheiden.

Das kanadische Unternehmen Monument Mining befindet sich in einem Rechtsstreit bezüglich seiner 20-prozentigen Beteiligung am Goldprojekt Tuckanarra in Westaustralien. Das Mehrheitsunternehmen Tuckanarra Resources, eine Tochtergesellschaft von Odyssey Gold, hat vor dem Obersten Gerichtshof von Westaustralien eine einstweilige Verfügung beantragt, um eine Versammlung zu blockieren, auf der Monument einen neuen Projektmanager ernennen wollte.
Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Vorwurf von Monument, dass Tuckanarra durch den Abschluss eines unautorisierten Lohnmahlvertrags mit einem Dritten gegen das Joint-Venture-Abkommen verstoßen habe. Monument betrachtet die Geschäftsführung von Tuckanarra daher als beendet. Die Gegenseite bestreitet diesen Vertragsbruch und die Rechtmäßigkeit einer Abberufung.
Die Parteien haben sich auf ein beschleunigtes Verfahren zur Beilegung des Streits geeinigt. Monument betonte, dass man weiterhin an der ordnungsgemäßen Entwicklung des Projekts interessiert sei, aber die eigenen Rechte aus dem gemeinsamen Abkommen konsequent wahren werde.