Morgan Stanley CEO erwartet KI-Investitionen von bis zu 15 Billionen Dollar
Morgan Stanley-Chef Ted Pick prognostiziert einen Kapitalbedarf von 10 bis 15 Billionen US-Dollar für die KI-Infrastruktur im kommenden Jahrzehnt.
Der CEO von Morgan Stanley, Ted Pick, hat auf einem Finanzgipfel den massiven Kapitalbedarf für die Entwicklung künstlicher Intelligenz thematisiert. Für die kommenden zehn Jahre rechnet er mit Investitionen zwischen 10 und 15 Billionen US-Dollar, die das globale BIP-Wachstum um 50 bis 70 Basispunkte steigern könnten.
Pick wies darauf hin, dass die Finanzierung dieser Infrastruktur ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Akteuren erfordert, darunter KI-Labore, Chiphersteller, Bauunternehmen und Energieversorger. Diese wechselseitigen Abhängigkeiten seien entscheidend für den Fortschritt.
David Solomon, CEO von Goldman Sachs, äußerte sich zu Sorgen über eine mögliche KI-Blase und betonte, dass die Nachfrage nach Rechenleistung das Angebot weiterhin übersteige. Ein Großteil des zukünftigen Wertzuwachses werde voraussichtlich in der Anwendungsebene generiert werden.
Pick verglich die aktuelle Entwicklung mit historischen Technologiezyklen und bezeichnete Marktbereinigungen als notwendigen Prozess. Er mahnte zur Vorsicht: Einige Projekte verfügten über instabile Kapitalstrukturen und könnten sich als nicht tragfähig erweisen, was jedoch Teil der Herausforderungen bei technologischen Umbrüchen sei.