📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Reise

Wohnmobile bergen höheres Unfallrisiko

Die R+V Versicherung weist auf ein erhöhtes Unfallrisiko bei Reisen mit Wohnmobilen hin. Das Fahren unterscheidet sich erheblich von dem mit Pkw.

11. Oktober 2026
Wohnmobile bergen höheres Unfallrisiko

Reisen mit Wohnmobilen erfreuen sich großer Beliebtheit, doch die R+V Versicherung warnt vor einem erhöhten Unfallrisiko. Insbesondere Fahrer, die selten ein solches Fahrzeug steuern, sollten sich gut vorbereiten, da sich ein Wohnmobil in vielen Verkehrssituationen anders verhält als ein Pkw.

Das Infocenter der R+V Versicherung erklärt, dass Wohnmobile größer, schwerer und kopflastiger sind als normale Autos. Dies beeinflusst das Fahrverhalten, die Lenkung und den Bremsweg negativ. Lange Fahrten, wie sie auf Wohnmobilreisen üblich sind, erhöhen zusätzlich die Unfallgefahr. Die Versicherer mahnt zur sorgfältigen Routenplanung, da Straßenverhältnisse, besonders in Südeuropa oder Skandinavien, herausfordernd sein können.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern Wetterbedingungen wie starker Seitenwind, der aufgrund der größeren Angriffsfläche das Fahrzeug ins Schleudern bringen oder zum Kippen bringen kann. Auch die richtige Beladung ist entscheidend. Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden, um Bußgelder und eine Beeinträchtigung der Fahrstabilität zu vermeiden. Schwere Gegenstände sollten tief im Fahrzeug verstaut werden.

Die R+V Versicherung empfiehlt eine realistische Tagesplanung, die Anschnallpflicht für alle Insassen sowie die Möglichkeit einer Wägung des Fahrzeugs vor Reiseantritt. Ein Zusatzbaustein namens „SchutzbriefPlus“ kann zudem die Absicherung bei Unfällen im europäischen Ausland verbessern.

Originalquelle: ruv.de