Mova präsentiert neue Technologie für digitale Gesichtsanimation
Das in San Francisco ansässige Unternehmen Mova führt mit Contour ein neues Verfahren zur präzisen 3D-Modellierung menschlicher Gesichter für Film und Spiele ein.
Mova hat mit der Contour-Technologie ein neues Verfahren vorgestellt, das die Erstellung realistischer digitaler Gesichter revolutionieren soll. Anstatt auf die herkömmliche Methode der Marker-basierten Bewegungsaufzeichnung zu setzen, nutzt das System fluoreszierendes Make-up und 44 Kameras, um die Mimik in einer Genauigkeit von einem Zehntelmillimeter in ein 3D-Drahtgittermodell zu übertragen.
Das System zielt darauf ab, das Problem des sogenannten "Uncanny Valley" zu beheben, bei dem fast realistische Animationen durch unnatürliche Bewegungen beim Zuschauer Ablehnung hervorrufen. Laut Gründer Steve Perlman verkürzt der automatisierte Prozess die Produktionszeit von Wochen auf weniger als 24 Stunden und senkt die Kosten für Spieleentwickler und Filmproduzenten erheblich.
Branchenexperten und Kunden sehen in dem Verfahren eine Lösung für die steigenden Qualitätsanforderungen moderner Hardware wie der Xbox 360 oder PlayStation 3. Mova verfolgt das Ziel, diese Technologie langfristig so zugänglich zu machen, dass auch Verbraucher ihre eigenen Gesichter in hochauflösende digitale Animationen umwandeln können.