Mova stellt Reality-Capture-System für CGI vor
Mova aus San Francisco hat sein Contour Reality Capture System eingeführt, das es digitalen Kameras ermöglicht, fotorealistische computergenerierte Bilder zu erfassen.

Mova, ein Motion-Capture-Studio mit Sitz in San Francisco, hat sein Contour Reality Capture System vorgestellt. Diese neue Technologie ermöglicht die genaue Erfassung von fotorealistischen computergenerierten Bildern (CGI) mithilfe von Digitalkameras.
Das System kombiniert visuelle und geometrische Informationen durch den Einsatz von zwei synchronisierten Kamerasystemen, um hochauflösende 3D-Digitalbilder zu erzeugen. Die Technologie erfasst subtile Details menschlicher Darstellungen, wie z. B. Gesichtsausdrücke, in Echtzeit. Dies soll die Produktionskosten erheblich senken und den Content-Erstellern mehr kreative Kontrolle über den Prozess der visuellen Effekte verschaffen.
"Mova Contour bringt uns von Motion Capture zu Reality Capture", erklärte Steve Perlman, Gründer und Präsident von Mova. Das System ermöglicht "volumetrische Kinematografie", bei der Szenen "rundherum" erfasst werden, im Gegensatz zur traditionellen Aufzeichnung aus einem einzigen Blickwinkel. Die Technologie ist für den Einsatz in der Film- und Videospielindustrie konzipiert.
Die von Mova Contour erzeugten hochwertigen 3D-Daten lassen sich direkt in gängige CGI-Animationssoftware importieren. Das System kann die Bewegung jeder 3D-Oberfläche, einschließlich verformbarer Oberflächen, mit einer Präzision von unter einem Millimeter bei bis zu 120 Bildern pro Sekunde erfassen. Dies soll den Nachbearbeitungsaufwand, der bei herkömmlichen Methoden oft erforderlich ist, erheblich reduzieren.
Mova hat bei dieser Technologie mit dem Grafikprozessor-Pionier NVIDIA zusammengearbeitet und nutzt NVIDIA GPUs zum ersten Mal zur Beschleunigung der Erfassung von 3D-Szenen, zusätzlich zu ihrer üblichen Rolle beim Rendern und Anzeigen.