Sicherheitsvorfall bei Passwort-Manager mSecure gemeldet
Der Hersteller mSeven Software warnt Nutzer vor verdächtigen Aktivitäten in der mSecure-App. Anwender werden dazu aufgefordert, ihre Zugangsdaten umgehend zu ändern.

Der Entwickler mSeven Software hat Nutzer des Passwort-Managers mSecure über einen IT-Sicherheitsvorfall informiert. Laut Unternehmensangaben wurden verdächtige Aktivitäten im Zusammenhang mit der Anwendung festgestellt, woraufhin externe Sicherheitsexperten mit der Untersuchung beauftragt wurden.
Betroffene Kunden werden dazu angehalten, sämtliche in mSecure hinterlegten Zugangsdaten zu ändern, die Zwei-Faktor-Authentifizierung zurückzusetzen und bestehende Passkeys zu entfernen. Details zum Hergang oder Umfang des Datenabflusses nannte das Unternehmen bislang nicht.
Der Vorfall wirft kritische Fragen zur Sicherheitsarchitektur der App auf. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte bereits zuvor kritisiert, dass mSecure aufgrund seiner technischen Konzeption theoretisch Herstellerzugriffe auf verschlüsselte Daten ermöglicht. Dies widerspricht den gängigen Erwartungen an eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Architektur, mit der der Anbieter in App-Stores wirbt.