NABJ fordert Verantwortung der Washington Post bei Vielfaltsfragen
Die National Association of Black Journalists (NABJ) fordert die Washington Post auf, angesichts von Bedenken bezüglich schwarzer Journalisten und der Redaktionskultur nach einer Wiedereinstellungsentscheidung für Karen Attiah aktiv zu werden.

Die National Association of Black Journalists (NABJ) fordert die Washington Post auf, bestehende Bedenken hinsichtlich schwarzer Journalisten und der Redaktionskultur innerhalb der Publikation anzugehen. Dies geschieht nach einer Schiedsgerichtsentscheidung, die die Journalistin Karen Attiah wieder in ihre Position einsetzt.
NABJ begrüßte das Ergebnis des Schiedsverfahrens zugunsten von Karen Attiah. Die Organisation betonte jedoch, dass Attiahs Fall breitere Fragen im Zusammenhang mit Rassbeziehungen und Arbeitsplatzkultur in der Zeitung beleuchtet. NABJ möchte sicherstellen, dass die Washington Post alle gemeldeten Bedenken proaktiv angeht.
Der Verband erklärte, dass es für die Washington Post entscheidend sei, Verantwortung zu übernehmen und Maßnahmen zur Förderung eines fairen und gleichberechtigten Arbeitsumfelds für alle Mitarbeiter zu ergreifen. NABJ erwartet klare Maßnahmen und Transparenz von der Zeitung.
Attiah, eine Meinungsredakteurin und Auslandskorrespondentin, war zuvor längere Zeit beurlaubt, ohne Gehalt. Einzelheiten des Schiedsspruchs oder mögliche Vergleichszahlungen wurden nicht öffentlich bekannt gegeben.