NapaJen Pharma veröffentlicht Ergebnisse der Phase-1-Studie zu NJA-730
Die Phase-1-Studie für den Wirkstoff NJA-730 von NapaJen Pharma verlief ohne schwerwiegende Nebenwirkungen. Das Unternehmen plant für 2021 den Start der klinischen Phase 2.
Das Biotechnologieunternehmen NapaJen Pharma hat die Ergebnisse seiner ersten Phase-1-Studie am Menschen für den Wirkstoff NJA-730 bekannt gegeben. Die Studie untersuchte die Sicherheit und Verträglichkeit des Präparats bei etwa 80 gesunden Probanden. Es wurden keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse beobachtet.
NJA-730 wurde zur Vorbeugung von akuter Graft-versus-Host-Krankheit (aGvHD) entwickelt. Das Mittel kombiniert ein anti-CD-40-Oligonukleotid mit einer firmeneigenen Beta-Glucan-Transporttechnologie, die den Wirkstoff gezielt an Immunzellen abgeben soll, um systemische Nebenwirkungen zu minimieren. Die Daten zeigten ein lineares pharmakokinetisches Profil ohne Anzeichen von Wirkstoffakkumulation.
Laut CEO Kenji Arima bestätigen diese Ergebnisse nicht nur die Sicherheit des Kandidaten, sondern dienen auch der klinischen Validierung der firmeneigenen Plattformtechnologie. Das Unternehmen strebt für das kommende Jahr 2021 den Beginn von Phase-2-Studien in den USA und Australien an.
aGvHD ist eine schwere Immunreaktion, bei der Spenderzellen das Gewebe des Empfängers angreifen. Die weitere klinische Entwicklung soll zeigen, ob der Ansatz von NapaJen einen therapeutischen Nutzen bei der Prävention dieser Komplikation nach Stammzelltransplantationen bietet.