Kinder-Lebens-Lauf macht Station in Cottbus
Der bundesweite Kinder-Lebens-Lauf, der auf die Situation schwerstkranker Kinder und ihrer Familien aufmerksam macht, machte Ende September 2026 Station bei Johanniter-Einrichtungen in Südbrandenburg. Die Organisation war mit ihrem Kinderhaus und ambulanten Diensten Teil der bundesweiten Aktion.

Ende September 2026 war der bundesweite Kinder-Lebens-Lauf mit einer symbolischen "Engels-Fackel" in Deutschland unterwegs, um auf die Situation von schwerstkranken Kindern und ihren Familien aufmerksam zu machen. Zwei Einrichtungen der Johanniter Unfall Hilfe e.V. in Südbrandenburg wurden dabei besucht: das Kinderhaus "Pusteblume" in Burg und der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Cottbus.
Am 27. September 2026 startete die Fackel, begleitet von einer Motorrad-Eskorte, in Burg und machte auf dem Weg nach Forst auch in Cottbus Station. Dort übernahm der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst die Fackel für seine Etappe. Manja Bieder, Koordinatorin des Dienstes in Cottbus, betonte die Wichtigkeit der Aktion für die Sichtbarkeit der Kinderhospizarbeit und der betroffenen Familien in der Gesellschaft.
Am folgenden Tag, dem 28. September 2026, setzte die Engels-Fackel ihre Reise von Cottbus nach Eisenhüttenstadt fort, mit einem Zwischenstopp beim Ambulanten Kinderhospizdienst Nora. In Cottbus wurde die Fackel im Rahmen eines öffentlichen Nachbarschafts-Brunches verabschiedet. Besucher konnten sich über die Arbeit der Johanniter informieren und sich über ehrenamtliche Einsatzmöglichkeiten austauschen.
Besonderer Programmpunkt war die Vorstellung des Projekts "Johannitus musicus", bei dem Ehrenamtliche Musiktherapie für Kinder und Jugendliche anbieten. Instrumente mit musiktherapeutischer Wirkung wurden vorgestellt und konnten ausprobiert werden. Die Aktion unterstrich das Ziel, die Unterstützung für Familien mit schwer erkrankten Kindern in das gesellschaftliche Bewusstsein zu rücken.