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Wissenschaft

Nato verurteilt russische Atomwaffen-Rhetorik bezüglich Kaliningrad

Die Nato hat russische Drohungen im Zusammenhang mit der Kaliningrad-Exklave verurteilt. Moskau hat demnach die Bereitschaft erklärt, sein "gesamtes Arsenal" zur Verteidigung einzusetzen.

2. Oktober 2026
Nato verurteilt russische Atomwaffen-Rhetorik bezüglich Kaliningrad

Die Nato hat die russische "verantwortungslose Atomwaffen-Rhetorik" scharf verurteilt, nachdem Moskau laut Berichten gedroht hatte, sein "gesamtes Arsenal" zur Verteidigung der Exklave Kaliningrad einzusetzen. In einem informellen Schreiben an das Bündnis soll Russland erklärt haben, bereit zu sein, alle notwendigen Mittel aufzubieten, sollten Nato-Staaten versuchen, die Region vom Rest Russlands abzuschneiden.

Das Bündnis betont, dass seine Übungen und militärischen Aktivitäten keine Bedrohung für Russland darstellen. Kaliningrad grenzt an die Nato-Mitglieder Polen und Litauen und ist unter anderem mit atomwaffenfähigen Iskander-Raketen bestückt.

In weiteren Meldungen plant Russland laut einem Bericht von Reuters eine Kürzung der Sozialausgaben im Jahr 2027. Die Budgets für die Sozialpolitik, einschließlich Renten und Leistungen für Kriegsveteranen, sollen um sieben Prozent sinken. Auch die Etats für Bildung und Gesundheit sind von Kürzungen betroffen.

Zudem wurde über den Absturz eines russischen Langstreckenbombers vom Typ Tu-95 im Fernen Osten berichtet, bei dem sechs Besatzungsmitglieder ums Leben kamen. In Kiew gab es frühmorgens Explosionen und einen Brand in einem Wohngebiet; Details zu Opfern oder Schäden lagen zunächst nicht vor.

Originalquelle: mdr.de