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Wissenschaft

Senckenberg: Natur soll eine Stimme in der Politik bekommen

Am 12. März 2025 findet am Senckenberg Forschungsinstitut ein Vortrag statt, der diskutiert, wie die Natur in demokratischen Prozessen eine politische Teilhabe erhalten kann.

15. Oktober 2026
Senckenberg: Natur soll eine Stimme in der Politik bekommen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Das Senckenberg Centre for Human Evolution and Palaeoenvironment veranstaltet am Mittwoch, den 12. März 2025, einen Vortrag in Frankfurt unter dem Titel „Der Natur eine Stimme geben“. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Wir können auch anders – Win-Win-Lösungen für eine lebenswerte Welt“.

Im Fokus des Vortrags steht die Notwendigkeit, der Natur und nicht-menschlichen Wesen eine Stimme in demokratischen Prozessen zu geben, um die durch den Menschen verursachten Umweltprobleme einzudämmen. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Claus Leggewie wird Lösungsansätze präsentieren.

Diskutiert werden konkrete Formate wie die „Organismendemokratie“ oder das „Klimaparlament“, die bereits erprobt werden, um nicht-menschliche Entitäten in politische Aushandlungsprozesse einzubinden. Es wird erörtert, wie ein auf die Natur erweiterter Gesellschaftsvertrag aussehen könnte.

Professor Leggewie, der unter anderem als Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen tätig ist, forscht seit Langem zu gesellschaftlichen Fragen und der Mensch-Umwelt-Beziehung. Der Vortrag soll dazu anregen, über erweiterte Repräsentationsformen nachzudenken und Wege aufzuzeigen, wie eine lebenswerte Welt durch die Zusammenarbeit mit der Natur gestaltet werden kann.

Originalquelle: senckenberg.de