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Wissenschaft

Navinci Diagnostics und BrainZell kooperieren bei räumlicher Biologie von Gehirnorganoiden

Navinci Diagnostics und BrainZell gehen eine Kooperation ein, um die Proximity Ligation Assay-Technologie in menschlichen Gehirnorganoiden zu erforschen. Ziel ist die Bewertung räumlicher biologischer Messungen in fortschrittlichen 3D-Gehirnmodellen für Biologie- und Medikamentenstudien.

18. August 2026
Navinci Diagnostics und BrainZell kooperieren bei räumlicher Biologie von Gehirnorganoiden
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die schwedischen Unternehmen Navinci Diagnostics AB und BrainZell haben eine Zusammenarbeit zur Erforschung der räumlichen Biologie in menschlichen Gehirnorganoiden initiiert. Das Projekt wird die Anwendung von Navincis proprietärer Proximity Ligation Assay (PLA)-Technologie in fortschrittlichen dreidimensionalen Gehirnmodellen untersuchen.

Die Kooperation zielt darauf ab, zu bewerten, wie funktionale räumliche Messungen in diesen komplexen Organoidsystemen eingesetzt werden können. Dieser Ansatz soll menschlich relevantere Studien zur Gehirnbiologie und Medikamentenreaktion unterstützen. Navincis PLA-Technologie ermöglicht den Nachweis von Proteinen und ihren Interaktionen in Zellen unter Beibehaltung der Zellstruktur.

Die Forschung befindet sich derzeit in einer frühen Machbarkeitsphase und konzentriert sich auf spezifische Assay-Konzepte. Diese Bemühungen sollen die Eignung der Technologie für die komplexe Umgebung von Gehirnorganoiden validieren. Es wird erwartet, dass die Ergebnisse das Verständnis von Krankheitsmechanismen im Gehirn vorantreiben und bei der Identifizierung neuer Angriffspunkte für Medikamente helfen.

BrainZell steuert seine Expertise in der Entwicklung und Erforschung menschlicher Gehirnorganoide bei, während Navinci Diagnostics seine patentierte PLA-Technologie einbringt. Diese Technologie ermöglicht den Nachweis spezifischer Biomoleküle in ihrem natürlichen räumlichen Kontext. Die Ergebnisse dieser Partnerschaft sollen zukünftige Forschungen zu neurologischen Erkrankungen informieren.

Originalquelle: news.cision.com