📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Verbraucher

NDR: Benjeshecke als nachhaltige Lösung für Grünschnitt und Biodiversität

NDR erklärt den Bau einer Benjeshecke, einer naturnahen Gartenstruktur, die Grünschnitt verwertet und Lebensraum für Tiere schafft.

17. Juni 2026
NDR: Benjeshecke als nachhaltige Lösung für Grünschnitt und Biodiversität

Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) erläutert die Methode zum Anlegen einer Benjeshecke, einer Form der naturnahen Gartengestaltung. Die Idee stammt vom Landschaftsgärtner Hermann Benjes aus den späten 1980er-Jahren und zielt darauf ab, Grünschnitt wie Äste und Zweige durch lockeres Schichten zu einem Lebensraum und Kompost zu formen.

Ursprünglich gedacht, um durch Wind verbreitete Samen keimen zu lassen, dient die Benjeshecke heute primär der Verwertung von organischem Gartenabfall. Sie bietet Tieren wie Vögeln, Insekten und Igeln Unterschlupf und Nahrung. Zudem kann die ausgehöhlte Struktur als Wind- und Sichtschutz im Garten fungieren.

Für den Bau werden zunächst Pfähle in den Boden gerammt, typischerweise in einem Abstand von etwa einem Meter. Zwischen zwei Reihen von Pfählen wird das Schnittgut locker aufgeschichtet, wobei längere Äste an den Rändern und feineres Material innen platziert werden. Die Höhe der Hecke kann zwischen einem Meter und Brusthöhe variieren, für besseren Sichtschutz auch höher. Die Breite beträgt üblicherweise 50 bis 60 Zentimeter.

Die Pfähle können aus Naturholz oder imprägniertem Material bestehen. Eine korrekt angelegte Benjeshecke kann 15 bis 20 Jahre bestehen. Ihre durchlässige Struktur macht sie zudem zu einem wichtigen Winterquartier für Nützlinge. Jährlich kann frischer Grünschnitt hinzugefügt werden, während das Material im Inneren verrottet.

Originalquelle: ndr.de