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NDR beleuchtet Desinformation im lokalen Demokratiealltag

Norddeutscher Rundfunk diskutiert in Lüneburg die Auswirkungen von Falschinformationen auf lokale Regierungsstrukturen und Gemeinschaften. Strategien zur Bekämpfung werden erörtert.

12. Oktober 2026
NDR beleuchtet Desinformation im lokalen Demokratiealltag

Norddeutscher Rundfunk (NDR) widmet sich in einer Live-Diskussion aus Lüneburg den Auswirkungen von Desinformation auf lokaler Ebene. Die Veranstaltung, Teil der Hamburger Woche der Pressefreiheit, untersucht, wie Falschnachrichten und gezielte Online-Kampagnen die lokale Verwaltung und das demokratische Miteinander in Städten und Gemeinden beeinflussen.

An der Diskussion nahmen Experten aus verschiedenen Bereichen teil, darunter die Chefredakteurin Digitales von ARD Aktuell, der Chefredakteur der „Landeszeitung für die Lüneburger Heide“, ein Influencer und Videojournalist, der Präsident des Landeskriminalamts Niedersachsen sowie der Bürgermeister von Saterland, der von einer gezielten Online-Kampagne betroffen war. Die Moderation übernahm NDR-Journalistin Susanne Stichler an der Leuphana Universität Lüneburg. Publikum und Online-Zuschauer konnten über die NDR Niedersachsen App Fragen einbringen.

Ziel des NDR war es, aufzuzeigen, dass Desinformation längst nicht mehr nur die große Politik trifft, sondern auch den Alltag vor Ort verändert. Es wurden Lösungsansätze diskutiert, wie lokale Akteure, Journalisten und Behörden diesem Phänomen wirksam begegnen können.

Beleuchtet wurde auch die Arbeit der Verifikationseinheit des NDR bei der Aufdeckung von Falschinformationen in sozialen Medien, wobei die Rolle von Technologie und künstlicher Intelligenz sowie die damit verbundenen Herausforderungen thematisiert wurden. Das Thema wurde über Lüneburg hinaus im Rahmen der Pressefreiheitswoche behandelt.

Originalquelle: ndr.de