Neste prüft regenerative Landwirtschaft als Rohstoffquelle
Neste Oyj erforscht regenerative Landwirtschaft für die Gewinnung erneuerbarer Rohstoffe. Bis 2035 strebt das Unternehmen an, dass rund 20 Prozent seiner erneuerbaren Rohstoffe aus neuen Pflanzenölen (NVOs) aus regenerativer Landwirtschaft stammen.

Neste Oyj, ein Hersteller von nachhaltigem Flugkraftstoff und erneuerbarem Diesel, untersucht die Möglichkeiten der regenerativen Landwirtschaft als Quelle für erneuerbare Rohstoffe. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2035 etwa 20 Prozent seines Rohstoffbedarfs für erneuerbare Produkte durch neue Pflanzenöle (NVOs) aus regenerativer Landwirtschaft zu decken.
Regenerative Landwirtschaft konzentriert sich auf Praktiken, die die Bodengesundheit wiederherstellen und verbessern, die Kohlenstoffspeicherung erhöhen, die Biodiversität fördern und die wirtschaftliche Rentabilität für Landwirte steigern. Neste arbeitet mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette, darunter die Universität Bologna, zusammen, um diese landwirtschaftlichen Konzepte zu praktikablen Rohstofflösungen für das Portfolio erneuerbarer Produkte zu entwickeln.
Aktuelle Initiativen umfassen Feldversuche, beispielsweise in Zeeland, Niederlande, wo Landwirte Zwischenfrüchte wie Leindotter testen. Diese frühen Versuche zielen darauf ab, die Machbarkeit der Integration dieser Kulturen in bestehende landwirtschaftliche Systeme und deren Auswirkungen auf Bodengesundheit und Ertrag zu bewerten.
Mit über 60 laufenden Projekten weltweit sammelt Neste Daten, um die ökologischen und ökonomischen Vorteile dieser Praktiken zu bewerten. Dieser strategische Fokus auf die Erforschung verschiedener und nachhaltiger Rohstoffquellen entspricht dem breiteren Branchenbestreben, die Abhängigkeit von fossilen Ressourcen zu verringern und zu einer Kreislaufwirtschaft überzugehen.