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Wissenschaft

Neste prüft Abwasser und Fett als Quellen für erneuerbare Lösungen

Neste Oyj untersucht das Potenzial nachwachsender Rohstoffe aus unerwarteten Quellen, wie behandeltem Abwasser und Fettablagerungen, zur Förderung der Kreislaufwirtschaft.

15. Juni 2026
Neste prüft Abwasser und Fett als Quellen für erneuerbare Lösungen

Neste Oyj, ein finnisches Unternehmen, das führend in erneuerbaren Energien und Chemikalien ist, untersucht neue und unerwartete Quellen für die Herstellung erneuerbarer Produkte. Der Fokus liegt auf der Gewinnung wertvoller Materialien aus Nebenprodukten der Abwasserbehandlung und Fettablagerungen in Abwassersystemen, um die Kreislaufwirtschaft zu stärken und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Laut Neste ist die effiziente Nutzung von Abfall- und Reststoffströmen im Einklang mit den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft entscheidend für die Entwicklung einer kohlenstoffarmen bio-zirkulären Wirtschaft. "Die Entwicklung von Abfall- und Reststoffangeboten hat viele potenzielle Vorteile", sagte Markus Hovi, New Feedstocks Lead bei Neste. "Aus Nachhaltigkeitssicht gehören Abfälle und Reststoffe zu den besten Rohstoffen für die Produktion erneuerbarer Produkte. Die effiziente Nutzung von Abfällen und Reststoffen ist ein Eckpfeiler der Kreislaufwirtschaft, und die Herstellung hochwertiger Produkte aus diesen Materialien ist ein Beispiel für diese Effizienz."

An der Untersuchung beteiligt ist auch Dr. Patrick Ober von ISCC (International Sustainability and Carbon Certification). Gemeinsam untersuchen sie verfügbare Lösungen sowie technische, logistische und regulatorische Hürden, die für eine breitere Akzeptanz dieser Materialien überwunden werden müssen.

Die Diskussion hob auch zwei spezifische Beispiele für abfallbasierte Rohstoffe hervor: Palmölmühlenabwasser (POME) und aus Abwasser gewonnenes Fett. Die Verwendung dieser alternativen Rohstoffe kann nachhaltigere Lösungen für die Produktion von erneuerbarem Diesel, nachhaltigen Flugkraftstoffen sowie Kunststoffen und Chemikalien bieten und gleichzeitig die Umweltauswirkungen verringern.

Originalquelle: neste.com