Neste stoppt Investition in Wasserstoff-Elektrolyseur-Projekt in Porvoo
Neste Oyj zieht sich aus einer geplanten Investition in ein 120 MW Elektrolyseur-Projekt für erneuerbaren Wasserstoff in seinem Werk Porvoo, Finnland, zurück. Gründe sind schwierige Marktbedingungen und regulatorische Einschränkungen.

Neste Oyj hat beschlossen, auf eine Investition in ein 120 MW Elektrolyseur-Projekt zur Produktion von erneuerbarem Wasserstoff in seiner Raffinerie in Porvoo, Finnland, zu verzichten. Die Entscheidung folgte nach Abschluss der grundlegenden Ingenieurphase, die im Mai 2023 begann.
Das Unternehmen nannte herausfordernde Marktbedingungen und die finanzielle Performance als Hauptgründe für den Rückzug, was eine kritische Überprüfung neuer Investitionen erfordere. Zudem schränken die Begrenzungen für den Einsatz von erneuerbarem Wasserstoff in den Raffinerieprozessen zur Erfüllung der nationalen finnischen Verteilungsquote die volle wirtschaftliche Nutzung eines Elektrolyseurs dieser Größe ein.
„Obwohl wir das ursprüngliche Projekt für erneuerbaren Wasserstoff einstellen, prüfen wir aktiv alternative Wege, um erneuerbaren Wasserstoff in Porvoo zu sichern. Unser Ziel bleibt, erneuerbaren Wasserstoff in der Raffinerie Porvoo zu nutzen und gleichzeitig zur Erfüllung der finnischen Verteilungsquote für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO) beizutragen. Gemeinsam mit unseren Partnern setzen wir die Arbeit zur Entwicklung von Wasserstoff-Ökosystemen fort, die mit unserer Raffinerie Porvoo verbunden sind“, sagte Markku Korvenranta, Executive Vice President für das Geschäft mit Ölprodukten bei Neste.
Neste setzt die Zusammenarbeit mit Partnern zur Entwicklung von Wasserstoff-Ökosystemen rund um die Raffinerie Porvoo fort, als Teil seiner Strategie, die Anlage bis 2035 zur nachhaltigsten Raffinerie Europas mit CO2-neutraler Produktion zu machen.