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Verbraucher

Nestlé setzt flächendeckende Satellitenüberwachung in Palmöl-Lieferketten ein

Nestlé Deutschland AG verstärkt Bemühungen gegen Waldrodung und kündigt 100%ige Satellitenüberwachung ihrer globalen Palmöl-Lieferketten an. Das Unternehmen ist damit der erste globale Lebensmittelkonzern, der auf den Überwachungsdienst Starling von Airbus und The Forest Trust setzt.

14. Juli 2026
Nestlé setzt flächendeckende Satellitenüberwachung in Palmöl-Lieferketten ein
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Nestlé Deutschland AG intensiviert ihre Maßnahmen zur Vermeidung von Waldrodungen in ihren Lieferketten und zur Erfüllung ihrer Verpflichtung bis 2020. Das Unternehmen führt Starling ein, einen satellitengestützten Dienst, der die gesamte globale Palmöl-Lieferkette überwacht. Damit ist Nestlé das erste globale Lebensmittelunternehmen, das diese Technologie in diesem Umfang einsetzt.

Waldrodung stellt ein ernstes und komplexes globales Problem dar, dessen Lösung branchenweite Zusammenarbeit erfordert. Starling, entwickelt von Airbus in Zusammenarbeit mit The Forest Trust (TFT), ist ein globales Verifizierungssystem, das bestätigt, ob Abholzung in der Lieferkette stattfindet. Nestlé hat sich verpflichtet, sicherzustellen, dass bis 2020 keines seiner Produkte mit Waldrodung in Verbindung gebracht wird.

Seit 2017 sind 63 % der globalen Lieferkette von Nestlé waldrodungsfrei. Bis Mai 2019 hat Nestlé zugesagt, bis 2023 100 % RSPO-zertifiziertes nachhaltiges Palmöl zu beziehen. Bis Dezember 2018 soll die gesamte Palmöl-Lieferkette von Nestlé, unabhängig vom Zertifizierungsstatus, mittels Satellitenbildern auf Waldrodung überwacht werden.

Der Starling-Dienst nutzt hochauflösende Radar- und optische Satellitenbilder, die eine ganzjährige Überwachung von Landnutzungsänderungen und Waldstörungen ermöglichen. Diese Technologie erlaubt es Unternehmen, Risiken zu managen und Interventionen vor Ort durchzuführen, um Veränderungen zu bewirken. Nestlé kündigte außerdem an, die Namen seiner direkten Palmolie-Lieferanten und Verarbeitungsbetriebe offenzulegen, um die Transparenz zu erhöhen.

Originalquelle: nestle.de