📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Verbraucher

Nestlé ruft Säuglingsnahrung in Deutschland wegen möglicher Kontamination vorsorglich zurück

Nestlé Deutschland AG startet einen vorsorglichen Rückruf für bestimmte Chargen der Säuglingsnahrung BEBA und Alfamino in Deutschland. Grund ist das mögliche Vorhandensein von Cereulid, produziert durch Bacillus Cereus, in einer Zutat.

25. September 2026
Nestlé ruft Säuglingsnahrung in Deutschland wegen möglicher Kontamination vorsorglich zurück
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Nestlé Deutschland AG hat einen vorsorglichen Rückruf für ausgewählte Chargen von Säuglingsnahrungsprodukten der Marken BEBA und Alfamino veranlasst, die in Deutschland verkauft wurden. Von dem Rückruf betroffen sind verschiedene Produkte, darunter BEBA expert HA, BEBA expert Comfort+, BEBA supreme und BEBA AR. Die Maßnahme erfolgt in enger Abstimmung mit den zuständigen deutschen Behörden.

Als Grund für den Rückruf gibt das Unternehmen das mögliche Vorhandensein von Cereulid an. Diese Substanz kann durch den Mikroorganismus Bacillus Cereus produziert werden und wurde in einer der Zulieferzutaten der betroffenen Chargen festgestellt. Nestlé betonte, dass bisher keine Erkrankungen oder Symptome im Zusammenhang mit dem Verzehr der betroffenen Produkte bestätigt wurden und der Rückruf als reine Vorsichtsmaßnahme im Einklang mit strengen Qualitätsstandards erfolge.

Eltern, die Produkte mit den betroffenen Chargennummern und Mindesthaltbarkeitsdaten erworben haben, werden gebeten, die Fütterung einzustellen. Die Produkte sollen dort zurückgegeben werden, wo sie gekauft wurden, und der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet. Bei gesundheitlichen Bedenken bezüglich der Kinder empfiehlt Nestlé die Kontaktaufnahme mit einem Kinderarzt oder einer medizinischen Fachkraft.

Für Rückfragen hat Nestlé einen Verbraucherservice eingerichtet und bittet um Entschuldigung für mögliche Sorgen und Unannehmlichkeiten. Produkte anderer Marken oder andere Chargen der betroffenen Produkte, die nicht unter diesen Rückruf fallen, sind weiterhin sicher zu verzehren.

Originalquelle: nestle.de