Nestlé Waters setzt ersten wasserstoffbetriebenen Güterzug mit Alstom- und ENGIE-Lösung ein
Nestlé Waters France wird ab 2025 den ersten wasserstoffbetriebenen Güterzug Europas einsetzen, entwickelt von Alstom und ENGIE. Die Lösung zielt darauf ab, CO2-Emissionen erheblich zu reduzieren.

Nestlé Waters France wird ab 2025 als erstes Unternehmen in Europa eine wasserstoffbasierte Brennstoffzelllösung für den Schienengüterverkehr einführen, einschließlich der Versorgung mit erneuerbarem Wasserstoff. Das von Alstom und ENGIE entwickelte System wird voraussichtlich jährlich schätzungsweise 10.000 Tonnen CO2-Äquivalente einsparen.
Die erste Anwendung ist für den Transport von VITTEL® Mineralwasser vom Werk von Nestlé Waters in den Vogesen zu verschiedenen Distributionszentren in Frankreich vorgesehen. Die Lösung besteht aus einem Generatorwagen mit einem Hochleistungs-Brennstoffzellensystem, das mit erneuerbarem Wasserstoff betrieben wird, sowie einem Linien-Elektrolokomotiv, das auch auf nicht-elektrifizierten Streckenabschnitten eingesetzt werden kann.
Dieses Projekt soll die aktuellen Emissionen von Nestlé Waters um 90 % senken, was den jährlichen Emissionen von über 30.000 Autobahnfahrten zwischen Paris und Nizza entspricht. Dies steht im Einklang mit den fortlaufenden Bemühungen von Nestlé Waters zur Dekarbonisierung seiner Lieferkette.
Alstom bezeichnet die Lösung als eine Innovation, die den Transport von Gütern über lange Distanzen ermöglicht, sowohl national als auch europaweit. Die Initiative zielt darauf ab, die Einführung der Wasserstofftechnologie in der Bahnindustrie zu beschleunigen und grüne Lösungen für den Massenverkehr und Güterverkehr zu entwickeln.