Net5.5G Gipfel: KI-Sicherheitsrisiken und Netzwerkwiderstandsfähigkeit im Fokus
Der Net5.5G Intelligent IP Network Summit befasste sich mit der Verbesserung der Netzwerksicherheit und -resilienz im Zeitalter der KI. Diskutiert wurden neue Cybersicherheitsstrategien und Initiativen für Betreiber.
Der Net5.5G Intelligent IP Network Summit, der im Rahmen des Global Ultra-Broadband Forum (UBBF) 2026 stattfand, konzentrierte sich auf die sich entwickelnde Landschaft der Netzwerksicherheit und Wachstumschancen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz (KI). GSMA Intelligence stellte sein neuestes Whitepaper zur Cybersicherheit vor, während die ITU-T SG13 in Zusammenarbeit mit der WBBA eine globale Initiative startete, die Netzbetreiber auffordert, sichere und widerstandsfähige IP-Netzwerke aufzubauen.
Experten von ITU-T SG13 und AV-TEST beleuchteten die Auswirkungen von KI auf das Ausmaß und die Geschwindigkeit von Cyberangriffen und stellten eine Störung des traditionellen Gleichgewichts zwischen Offensive und Defensive fest. Der Gipfel betonte, dass Sicherheit und Widerstandsfähigkeit als strategische Notwendigkeit in die Netzwerkarchitekturen integriert werden müssen.
Das Whitepaper der GSMA Intelligence, "A Target Architecture for Cyber Security in Telecommunications", skizziert "Native Security" und "In-Depth Defense" als entscheidende Säulen. Es warnt auch vor zukünftigen Entschlüsselungsbedrohungen durch Quantencomputer, was die Notwendigkeit fortschrittlicher kryptografischer Maßnahmen unterstreicht.
Als Reaktion darauf initiierten die ITU-T SG13 und die WBBA die Initiative "Build Resilient, Secure IP Networks Together". Huawei präsentierte seine NG-WAN-Lösung, wobei Unternehmensvertreter die Rolle der KI bei der Monetarisierung von Netzwerken hervorhoben. Der Gipfel umfasste auch Präsentationen globaler Netzbetreiber zu ihren Strategien für Netzwerksicherheit und -resilienz, wobei mehrere für ihre Beiträge ausgezeichnet wurden.