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Technologie

Netcapital Inc. sieht sich Sammelklage wegen angeblicher Umsatzmanipulation gegenüber

Die Anwaltskanzlei Robbins LLP hat eine Sammelklage gegen das Fintech-Unternehmen Netcapital Inc. eingereicht. Vorwurf: Das Unternehmen soll Umsätze durch Scheingeschäfte künstlich aufgebläht haben.

4. November 2026
Netcapital Inc. sieht sich Sammelklage wegen angeblicher Umsatzmanipulation gegenüber

Investoren, die zwischen dem 15. Dezember 2021 und dem 3. September 2026 Wertpapiere von Netcapital Inc. erworben haben, sind Gegenstand einer aktuellen Sammelklage. Die Klageschrift wirft dem Unternehmen vor, durch gefälschte und rückdatierte Beratungsverträge mit Firmen, die unter der Kontrolle von John Fanning standen, den Umsatz manipuliert zu haben.

Laut den Vorwürfen wurden wesentliche Transaktionen nicht offengelegt, was zu irreführenden Angaben über die Geschäftslage und einer Verletzung des Sarbanes-Oxley-Gesetzes führte. Die Anwälte argumentieren, dass die Beratungsleistungen, die Netcapital Advisors in Rechnung stellte, faktisch nicht erbracht wurden.

Der Aktienkurs des Unternehmens geriet nach mehreren Ereignissen im Jahr 2026 unter Druck, darunter eine Untersuchung durch die US-Börsenaufsicht SEC sowie der Rücktritt des Wirtschaftsprüfers und eines Vorstandsmitglieds. Die Frist zur Einreichung eines Antrags auf Bestellung als Hauptkläger endet am 7. Dezember 2026.

Originalquelle: prnewswire.com