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Technologie

Netflix und eBay: Milliardenübernahmen prägen die Zukunft der Creator Economy

Medienunternehmen und Softwarefirmen tätigen erhebliche Investitionen in die wachsende "Creator Economy", was die Zukunft der Branche neu gestaltet. Die Gesamtsummen der Akquisitionen belaufen sich auf Milliarden von Dollar.

27. Juli 2026
Netflix und eBay: Milliardenübernahmen prägen die Zukunft der Creator Economy

Die "Creator Economy", deren globaler Wert über 250 Milliarden Dollar übersteigt und jährlich um mehr als 20 Prozent wächst, erfährt eine deutliche Reifung. In der ersten Hälfte des Jahres 2026 wurden mit 70 Transaktionen ein Rekord aufgestellt, was einem Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Schätzungen zufolge wird die Zahl der Transaktionen bis Ende des Jahres 100 übersteigen.

Medienunternehmen machten zwar die größte Anzahl von Deals aus, doch die bedeutendsten finanziellen Transaktionen konzentrierten sich auf Softwareunternehmen. eBay kaufte die Resale-App Depop für 1,2 Milliarden Dollar, und Netflix erwarb Ben Afflecks auf KI fokussiertes Filmstart-up InterPositive für 587 Millionen Dollar. Weitere wichtige Deals waren die Übernahme der Agentur Whalar durch Accenture Song für mindestens 500 Millionen Dollar und der Erwerb eines bedeutenden Anteils an BuzzFeed durch die Allen's Group.

Diese groß angelegten Übernahmen, insbesondere jene, die publikumsnahe Plattformen und Technologien zur Inhaltserstellung betreffen, deuten auf eine strategische Verlagerung hin. Unternehmen erkennen zunehmend den inhärenten Wert etablierter Zielgruppen und der Infrastruktur, die Kreative unterstützt.

Die Vereinigten Staaten waren Schauplatz von 59 Prozent aller Transaktionen, während Nordamerika 64,3 Prozent ausmachte. Der Trend zu zunehmenden grenzüberschreitenden Transaktionen zeigt auch eine globalere Landschaft für Investitionen in die "Creator Economy".

Originalquelle: inc.com