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Niederlande verhängen 825-Millionen-Euro-Strafe gegen Uber wegen automatischer Fahrer-Sperrungen

Die niederländische Datenschutzbehörde hat Uber mit 825 Millionen Euro bestraft, da Fahrer über Algorithmen gesperrt wurden, ohne menschliche Überprüfung oder angemessene Benachrichtigung.

24. August 2026
Niederlande verhängen 825-Millionen-Euro-Strafe gegen Uber wegen automatischer Fahrer-Sperrungen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Die niederländische Datenschutzbehörde (AP) hat gegen Uber eine Strafe von 825 Millionen Euro (rund 966 Millionen US-Dollar) verhängt. Grund dafür ist die Sperrung und Deaktivierung von Fahrerkonten durch automatisierte Systeme ohne ausreichende menschliche Überprüfung oder Vorankündigung. Dies ist die zweithöchste Strafe, die bisher unter der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verhängt wurde.

Die zwischen 2018 und 2022 aufgetretenen Verstöße betrafen zwei Systeme: ein Werkzeug zur Betrugserkennung und ein auf Bewertungen basierendes System, das zur dauerhaften Sperrung führen konnte. Die AP stellte fest, dass Uber die Rechte der Fahrer verletzte, indem es sie automatisierten Entscheidungen mit erheblichen Konsequenzen aussetzte und sie nicht ausreichend informierte.

Uber gab an, den Prozess für betrugsbedingte Sperrungen 2021 und die bewertungsbasierten Deaktivierungen 2022 eingestellt zu haben. Das Unternehmen teilt mit, dass es mit der Entscheidung und der Höhe der Strafe "nicht einverstanden" ist und plant, Berufung einzulegen.

Die hohe Geldstrafe unterstreicht die strenge Durchsetzung der DSGVO-Bestimmungen zu automatisierten Entscheidungen, insbesondere bei Plattformen der Gig-Economy. Dies folgt auf frühere Strafen, die die AP gegen Uber wegen Datenpannen und Datenübertragungsangelegenheiten verhängt hat.

Originalquelle: medianama.com