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Fertigung

Bürgerwindpark Neuengörs verliert Millionenprozess

Das Landgericht Hamburg hat Ende August eine Klage des Bürgerwindparks Neuengörs über 6,6 Millionen Euro gegen Siemens-Gamesa abgewiesen. Streitpunkt waren nicht gelieferte Windkraftanlagen.

12. Oktober 2026
Bürgerwindpark Neuengörs verliert Millionenprozess

Der Bürgerwindpark Neuengörs hat einen millionenschweren Rechtsstreit verloren. Das Landgericht Hamburg entschied bereits Ende August zugunsten des Konzerns Siemens-Gamesa, wie der Geschäftsführer des Bürgerwindparks, Jan Eike Schuldt, am Dienstag bestätigte. Die Kläger forderten ursprünglich 6,6 Millionen Euro.

Grund für die Klage war die Nichtlieferung vereinbarter Windkraftanlagen. Daraufhin hatten die Gesellschafter des Windparks Anlagen eines anderen Herstellers erworben. Diese waren jedoch kleiner und weniger leistungsfähig, wodurch den Gesellschaftern durch geringere Einnahmen ein finanzieller Schaden entstand. Diesen Ausfall sollte Siemens-Gamesa ersetzen.

Eine Berufung gegen das Urteil sei laut Schuldt aufgrund der bereits entstandenen Prozess- und Anwaltskosten von rund 300.000 bis 400.000 Euro nicht geplant. Diese Kosten müssen die beiden betreibenden Gesellschaften des Bürgerwindparks tragen.

Während des Prozesses gab es laut Schuldt Bemühungen um eine Einigung, die jedoch von Siemens-Gamesa abgelehnt wurde. Der Fall drehte sich um die Folgen der ausgebliebenen Lieferung für die wirtschaftliche Ertragskraft des Windparks.

Originalquelle: ndr.de