Neue Koalition gegen CMS-Regeln zur Fernüberwachung
Anbieter im Gesundheitswesen und Unternehmen für Fernüberwachung haben die Koalition 'Save Remote Monitoring' ins Leben gerufen, um sich gegen die Vorschläge von CMS für den ärztlichen Gebührenplan 2027 zu stellen, die ihrer Meinung nach den Patientenzugang einschränken würden.

Mehrere Anbieter im Gesundheitswesen und spezialisierte Unternehmen für Fernüberwachung haben die Koalition Save Remote Monitoring gegründet, um gegen die vorgeschlagenen Regelungen der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) für den ärztlichen Gebührenplan 2027 zu protestieren. Die Gruppe, die unter dem Hashtag #SaveRemoteMonitoring agiert, argumentiert, dass die vorgeschlagenen Änderungen den Zugang von Patienten zu Fernüberwachungsdiensten, die für die Behandlung chronischer Erkrankungen unerlässlich sind, erheblich einschränken würden.
Die Fernüberwachung von Patienten ermöglicht es Ärzten, den Gesundheitszustand von Medicare-Patienten mit chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzinsuffizienz und Diabetes täglich zu überwachen. Die Koalition ist der Ansicht, dass die im Juli 2026 veröffentlichte Regelung vier Bestimmungen enthält, die den Fortschritt in der präventiven Versorgung gefährden. Save Remote Monitoring fordert eine stärkere Durchsetzung von Regeln gegen "schwarze Schafe", anstatt strukturelle Kürzungen vorzunehmen, die verantwortungsbewusste Anbieter und ihre Patienten bestrafen.
Ein zentraler Kritikpunkt ist die vorgeschlagene Personalbeschränkung, die eine Vergütung für Fernüberwachungsdienste nur dann zulassen würde, wenn diese von direkt vom abrechnenden Arzt angestellten Mitarbeitern erbracht werden. Dies würde laut Koalition kleine und ländliche Praxen unverhältnismäßig stark treffen, da diese oft auf Vertragspersonal angewiesen sind, um diese Dienste anzubieten. Die Koalition lehnt auch ein obligatorisches "einleitendes persönliches Gespräch" vor Beginn der Fernüberwachung ab, da dies eine Hürde für immobile und eingeschränkte Patienten darstelle. Ebenso werden vorgeschlagene Erstattungskürzungen und die Bündelung von Fernüberwachungscodes kritisiert, da diese die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Programme untergraben würden.
Die Koalition Save Remote Monitoring bezweifelt die Auslegung von Daten des Office of Inspector General (OIG) durch CMS und erklärt, dass die Ergebnisse die vorgeschlagenen strukturellen Änderungen nicht stützen. Sie weisen auf die Notwendigkeit einer verbesserten Datenerfassung und gezielter Maßnahmen gegen tatsächlichen Betrug hin. Die Koalition fordert CMS auf, sich auf eine effektive Aufsicht zu konzentrieren und den Zugang zur Fernüberwachung zu erhalten, einer Dienstleistung, die sich bei der Behandlung chronischer Erkrankungen als wertvoll erwiesen hat.