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Wissenschaft

Neuer Gebäudekomplex für Erd- und Umweltwissenschaften in München gestartet

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat heute den Spatenstich für einen neuen Gebäudekomplex für Erdwissenschaften gefeiert. Die rund 17.000 Quadratmeter große Einrichtung kostet voraussichtlich 335 Millionen Euro.

10. Juni 2026
Neuer Gebäudekomplex für Erd- und Umweltwissenschaften in München gestartet

Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) hat heute offiziell den Grundstein für einen neuen Gebäudekomplex gelegt, der den Erd- und Umweltwissenschaften gewidmet ist. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in Forschung und Lehre dar.

Die neue Einrichtung umfasst rund 17.000 Quadratmeter und wird an der Schillerstraße 44 fünf Instituten der LMU Platz bieten: Geologie, Paläontologie und Geobiologie, Mineralogie und Petrologie, Kristallographie sowie Geophysik. Sie ist für etwa 520 Studierende und 140 Forschende ausgelegt und hat Gesamtkosten von 335 Millionen Euro.

Ein zentrales Element des Gebäudes ist das "Forum Geowissenschaften". Dieses soll durch Ausstellungen, Workshops und Präsentationen die wissenschaftliche Forschung und Lehre für Studierende, Forschende und die Öffentlichkeit zugänglicher machen.

Das Gebäude wird die Fakultät für Geowissenschaften der LMU mit den Staatssammlungen Bayerns im Bereich Geowissenschaften bündeln, wozu auch die paläontologischen und geologischen Sammlungen sowie die Mineralogischen Staatssammlung gehören. Diese Zusammenführung soll die interdisziplinäre Zusammenarbeit fördern und bestehende Partnerschaften stärken. LMU-Präsident Bernd Huber betonte die Bedeutung des neuen Gebäudes für moderne Forschungsbedingungen und die Förderung kollaborativer Ansätze.

Das Projekt zielt darauf ab, die internationale Position der LMU in den Erd- und Umweltwissenschaften zu stärken. Darüber hinaus soll der Neubau durch die verbesserte Anbindung innerhalb Münchens auch zu übergeordneten städteplanerischen Zielen beitragen.

Originalquelle: lmu.de