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Technologie

Neue E-Mail-Betrügereien nutzen KI und umgehen traditionelle Sicherheitsmaßnahmen

E-Mail-Betrügereien haben sich erheblich weiterentwickelt und nutzen KI sowie neue Taktiken, um Nutzer zu täuschen. Herkömmliche Ratschläge wie die Prüfung auf Grammatikfehler und die Nutzung der Zwei-Faktor-Authentifizierung reichen nicht mehr aus.

31. August 2026
Neue E-Mail-Betrügereien nutzen KI und umgehen traditionelle Sicherheitsmaßnahmen

Immer ausgefeiltere E-Mail-Betrügereien überschwemmen die Postfächer, indem sie künstliche Intelligenz (KI) nutzen und traditionelle Sicherheitsmaßnahmen umgehen. Die Ratschläge, die IT-Abteilungen von Unternehmen seit jeher geben, wie das Suchen nach Grammatikfehlern und das Überprüfen von Links, sind nicht mehr ausreichend.

Neue Betrugstaktiken, wie die Verwendung von QR-Codes für mobile Phishing-Angriffe ("Quishing"), sind darauf ausgelegt, als legitime Anfragen zu erscheinen. Benutzer könnten aufgefordert werden, einen QR-Code mit ihrem Telefon zu scannen, um ihre Identität oder ihren Kontostatus zu verifizieren, was die Schutzmaßnahmen des Arbeitsplatzrechners umgeht und sie über den mobilen Browser auf eine bösartige Website leitet.

Eine weitere aufkommende Bedrohung ist die "ClickFix"-Zwischenablagefalle. Bei diesem Betrug wird der Browser eines Benutzers mit einer Fehlermeldung eingefroren, die ihn anweist, einen Befehl in das Windows-Ausführen-Fenster einzugeben. Dieser Befehl kopiert schädlichen Code in die Zwischenablage und führt ihn im Betriebssystem aus, wodurch die Sicherheitsmechanismen des Browsers umgangen werden.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) bietet auch keinen hundertprozentigen Schutz mehr vor "Adversary-in-the-Middle"-Angriffen. Diese Angriffe beinhalten die Erstellung einer gefälschten Anmeldeseite, die eine legitime Seite nachahmt. Selbst wenn ein Benutzer seine korrekten Anmeldedaten und den 2FA-Code eingibt, fängt der Angreifer den Sitzungscookie ab und erhält so vollen Zugriff auf das Konto.

Selbst scheinbar legitime Rechnungen von etablierten Dienstleistern wie QuickBooks oder Google Workspace können Teil eines Betrugs sein. Angreifer missbrauchen die Rechnungsstellungstools dieser Plattformen, um betrügerische Nachrichten mit schädlichen Links oder gefälschten Support-Nummern zu versenden. Um die Echtheit von Rechnungen zu überprüfen, sollten Sie sich immer direkt auf der offiziellen Website des Dienstleisters anmelden, um Ihre Kontohistorie zu überprüfen.

Originalquelle: fastcompany.com