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Technologie

New Jersey erwägt Verbot von rein kamerabasierten autonomen Fahrzeugen

Gesetzgeber in New Jersey entwerfen ein Gesetz, das autonome Fahrzeuge verpflichten würde, neben Kameras weitere Sensortechnologien zur Umfelderfassung zu nutzen, was Teslas Robotaxi-Pläne beeinträchtigen könnte.

10. Juli 2026
New Jersey erwägt Verbot von rein kamerabasierten autonomen Fahrzeugen
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Gesetzgeber in New Jersey bereiten die Einführung eines Gesetzes vor, das alle im Bundesstaat operierenden autonomen Fahrzeuge verpflichten würde, neben Kameras mindestens zwei weitere Technologien zur Umfelderfassung zu nutzen.

Der Gesetzesentwurf befindet sich noch im Entwurfsstadium und wird voraussichtlich später in diesem Jahr zur Abstimmung gestellt. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, wäre New Jersey der erste Bundesstaat in den USA, der autonome Fahrkonzepte, die ausschließlich auf visuellen Systemen basieren, verbietet, was Teslas Robotaxi-Vorhaben potenziell beeinträchtigen könnte.

Der Senator des Bundesstaates, Andrew Zwicker, ein Befürworter des Gesetzes, erklärte, dass sich die Gesetzgebung nicht gegen ein bestimmtes Unternehmen richte, sondern vielmehr darauf abzielen solle, die öffentliche Sicherheit im gesamten Bundesstaat zu gewährleisten. Dieser Schritt von New Jersey scheint die seit langem bestehende Debatte in der Branche des autonomen Fahrens darüber zu lösen, ob Kameras allein ausreichen, um menschliche Fahrer zu ersetzen.

Unternehmen im Bereich des autonomen Fahrens haben unterschiedliche technologische Ansätze verfolgt. Tesla hat Milliarden von Dollar in sein rein visuelles System investiert, während zahlreiche andere Unternehmen im Bereich des autonomen Fahrens umfassendere Sensorpakete, einschließlich Radar und LiDAR, gewählt haben, um eine robustere Umfelderfassung zu gewährleisten.

Originalquelle: ithome.com