📣 Senden Sie uns Ihre Pressemitteilung
Seite aktualisiert sich alle 15 Minuten
Einzelhandel

Gesetz soll digitale Zahlungen neben Bargeld vorschreiben

Eine geplante Gesetzesänderung verpflichtet Handel, Gastronomie und Dienstleister künftig, neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsmöglichkeit anzubieten. Ziel ist die Sicherstellung der Zahlungsoptionen.

1. Oktober 2026
Gesetz soll digitale Zahlungen neben Bargeld vorschreiben

Ein Gesetzentwurf, der noch in diesem Jahr verabschiedet werden soll, wird Handel, Gastronomie und Dienstleister gesetzlich dazu verpflichten, neben Bargeld mindestens eine digitale Zahlungsoption anzubieten. Diese Neuregelung in Deutschland zielt darauf ab, Verbrauchern eine Auswahl an Zahlungsmethoden zu gewährleisten.

Das Bundesfinanzministerium sieht vor, dass Unternehmen selbst entscheiden können, welche digitalen Zahlungsmittel sie akzeptieren, solange mindestens eine europäische Option dabei ist. Die Maßnahme soll den bargeldlosen Zahlungsverkehr modernisieren und auf die veränderten Konsumgewohnheiten reagieren, ohne die Akzeptanz von Bargeld einzuschränken.

Die Umsetzung der Novelle ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Die Ausarbeitung des Gesetzesentwurfs ist bereits im Gange und betrifft alle Branchen, die im direkten Kundenkontakt stehen. Dies könnte zukünftig die internen Prozesse zur Zahlungsabwicklung bei vielen Unternehmen verändern.

Mit dem Gesetz soll die Flexibilität erhöht und der Wettbewerb im Bereich der Zahlungsdienstleistungen gefördert werden. Details zur genauen Ausgestaltung der Pflichten und möglicher Sanktionen bei Nichteinhaltung werden noch erwartet.

Originalquelle: kartensicherheit.de