Neue Paragon-Studie: Fast die Hälfte der Medicaid-Erweiterungsteilnehmer erfüllt voraussichtlich die Voraussetzungen nicht
Eine neue Studie des Paragon Health Institute schätzt, dass fast die Hälfte der Personen, die im Rahmen der Medicaid-Erweiterung eingeschrieben sind, die Anspruchsvoraussetzungen nicht erfüllen. Fehlallokationen dürften Bundesbürger im Jahr 2024 fast 33 Milliarden US-Dollar gekostet haben.

Fast die Hälfte der Personen, die im Rahmen der Medicaid-Erweiterung eingeschrieben sind, erfüllt laut einer neuen Studie des Paragon Health Institute wahrscheinlich nicht die dafür vorgesehenen Anspruchsvoraussetzungen. Schätzungen zufolge haben diese fehlerhaften Zahlungen die Bundesbürger im Jahr 2024 fast 33 Milliarden US-Dollar gekostet.
Die Ergebnisse wurden veröffentlicht, während Paragon-Präsident Brian Blase vor dem Haushaltsausschuss des Senats aussagte. Seine Aussage betonte Bedenken hinsichtlich der Genauigkeit der Einschreibung und der finanziellen Auswirkungen des Programms.
Die Medicaid-Erweiterung ist Teil des Affordable Care Act und zielt darauf ab, den Krankenversicherungsschutz für einkommensschwache Personen in Bundesstaaten zu erweitern, die diese Erweiterung angenommen haben. Diese Studie wirft Fragen hinsichtlich der Wirksamkeit der bestehenden Überprüfungsverfahren auf.
Blase unterstrich die Notwendigkeit verstärkter Aufsichtsmechanismen, um sicherzustellen, dass Bundesmittel ordnungsgemäß zugewiesen werden. Die Studie soll politischen Entscheidungsträgern Daten zur Verfügung stellen, um zukünftige Entscheidungen bezüglich der Verwaltung von Medicaid-Programmen zu informieren.