Neuer "Pass-ta-key"-Angriff deckt Schwachstellen bei Passkey-Speicherung auf
Ein Forscher von Palo Alto Networks hat einen "Pass-ta-key"-Angriff beschrieben, der alle gespeicherten Passkeys aus dem Google Passwort-Manager auf Windows-Rechnern mit Malware extrahieren kann. Der Angriff nutzt eine bisher unbekannte Angriffsfläche.

Arie Olshtein, ein Forscher beim Cybersicherheitsunternehmen Palo Alto Networks, hat eine neuartige Angriffsfläche identifiziert, die das Passkey-Authentifizierungssystem betrifft. Der als "Pass-ta-key" bezeichnete Angriff kann alle Passkeys extrahieren, die von der Google Passwort-Manager (GPM) Anwendung auf Windows-Rechnern gespeichert wurden, sofern der Computer mit Schadsoftware infiziert ist und GPM läuft.
Diese Entdeckung hat Bedenken hervorgerufen, da viele Nutzer glaubten, Passkeys würden ausschließlich innerhalb des hochsicheren Trusted Platform Module (TPM) auf Windows-Geräten gespeichert. Der Pass-ta-key-Angriff zeigt ein Szenario auf, in dem sensible Anmeldeinformationen, die über GPM gespeichert wurden, kompromittiert werden können.
Obwohl der Forscher betont, dass die zugrunde liegenden Angriffsmethoden nicht völlig neu sind, hat die spezifische Anwendung auf die Extraktion von Passkeys über GPM erhebliche Aufmerksamkeit erregt. Die Ergebnisse zielen darauf ab, die tatsächliche Sicherheitshaltung von Passkeys bei der Implementierung durch spezifische Anwendungen wie GPM zu verdeutlichen.
Die Forschung unterstreicht die Bedeutung des Verständnisses der genauen Speicher- und Schutzmechanismen von Authentifizierungsdaten über verschiedene Anwendungen und Betriebssysteme hinweg. Die Ergebnisse von Palo Alto Networks liefern entscheidende Einblicke für Nutzer und Sicherheitsexperten, die die Sicherheit der Passkey-Einführung bewerten.