Neuer Sci-Fi-Film zeigt KI jenseits dystopischer Szenarien
Regisseur Hirokazu Kore-edas neues Sci-Fi-Drama "Sheep in the Box" thematisiert die Rolle von KI bei der Wiederbelebung eines verlorenen Kindes.

Das neue Sci-Fi-Drama "Sheep in the Box" spielt in einer zukünftigen Gesellschaft, in der künstliche Intelligenz (KI) als Lösung für die kritischsten Momente des Lebens angeboten wird.
Kore-eda, bekannt für seinen Goldenen Palme-Gewinner "Shoplifters", erzählt die Geschichte von Eltern, die ihren siebenjährigen Sohn bei einem Unfall verlieren. Ihre Trauer währt jedoch nicht lange, als ein KI-Unternehmen ihnen die Möglichkeit bietet, ihr Kind als einen fast menschlich wirkenden Roboter-Doppelgänger zurückzubringen.
Die Prämisse des Films stellt die konventionelle dystopische Sicht auf KI in Frage und präsentiert die Technologie als potenzielle Antwort auf tiefe persönliche Verluste. Er wirft Fragen zu Trauer, Identität und der Rolle der Technologie in entscheidenden menschlichen Erfahrungen auf.
"Sheep in the Box" setzt Kore-edas Karriere fort, die sich mit familiären Dynamiken und gesellschaftlichen Strukturen durch die Linse menschlicher Erfahrungen beschäftigt.