Neue Studie: Amerikas neueste Hausbesitzer haben kaum noch finanziellen Spielraum
Die Hälfte der kürzlichen Käufer gibt an, dass ihre Hypothek ohne Refinanzierung nicht tragbar ist. Viele verschieben bereits geplante Kinder, kürzen grundlegende Ausgaben und bereiten sich auf Zweitjobs vor, um in ihren Häusern bleiben zu können.

Eine neue Studie von Truework, einem Unternehmen von Checkr, zeigt, dass ein erheblicher Teil der kürzlichen Hauskäufer in den USA finanziell unter Druck steht. Die Hälfte der Befragten gibt an, dass ihre aktuellen Hypothekenzahlungen ohne eine Refinanzierung zu niedrigeren Zinssätzen nicht tragbar sind.
Der Bericht "Homeownership on the Edge" aus dem Jahr 2026 befragte 1.000 Personen, die in den letzten zwei Jahren ein Haus gekauft haben. Demnach halten 85 Prozent eine Refinanzierung innerhalb von drei Jahren für entscheidend für ihre finanzielle Gesundheit. Für 50 Prozent dieser Käufer ist die Refinanzierung nicht nur wünschenswert, sondern essenziell, um die Hypothekenzahlungen leisten zu können.
Viele Käufer gingen mit der Erwartung auf den Markt, dass die Zinssätze sinken würden. Sechzig Prozent rechneten mit niedrigeren Raten nach dem Kauf, und 73 Prozent planten die Refinanzierung als Teil ihrer ursprünglichen Strategie zur Erschwinglichkeit ein. Die Unfähigkeit, wie geplant zu refinanzieren, erzwingt erhebliche Anpassungen.
Der finanzielle Druck wirkt sich bereits auf das tägliche Leben aus: 32 Prozent haben ihre Ausgaben für das Nötigste gekürzt, 20 Prozent reduzieren ihre Rentenbeiträge, und 13 Prozent haben erwogen, die Familiengründung aufgrund der Hypothekenkosten zu verschieben. Darüber hinaus befürchten 88 Prozent, dass unerwartete Ausgaben wie Arbeitsplatzverlust oder Arztrechnungen ihre Fähigkeit zur Zahlung der Hypothek gefährden könnten.