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Wissenschaft

Neue Studie: Globale Feuer, nicht Kälte, führten zum Aussterben der Dinosaurier

Eine neue Forschungsarbeit legt nahe, dass das Aussterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren hauptsächlich durch globale Waldbrände verursacht wurde, ausgelöst durch intensive Wärmestrahlung eines Asteroideneinschlags, anstatt durch eine anhaltende Kälteperiode.

2. August 2026
Neue Studie: Globale Feuer, nicht Kälte, führten zum Aussterben der Dinosaurier
Bild ist eine KI-generierte Illustration

Eine aktuelle Studie stellt die bisherige Annahme in Frage, dass Dinosaurier vor etwa 66 Millionen Jahren infolge eines Asteroideneinschlags einer jahrelangen, strengen Kälteperiode und Nahrungsknappheit zum Opfer fielen.

Die neue Forschung präsentiert stattdessen ein dramatischeres Szenario: Weitreichende globale Brände, ausgelöst durch die intensive Wärmestrahlung des Einschlags, könnten große Teile des Lebens innerhalb weniger Stunden vernichtet haben.

Der Einschlag, der den Chicxulub-Krater in Mexiko formte, vaporisierte riesige Mengen Gestein. Dieser Dampf kondensierte zu winzigen geschmolzenen Partikeln, sogenannten "Sphärulen", die zur Erde zurückfielen. Zusätzlich bildete sich in der oberen Atmosphäre eine sehr feine Silikatstaubschicht, die wie eine Decke wirkte und Wärme einschloss.

Die Forscher schätzen, dass diese Staubschicht die oberflächliche Wärmestrahlung um bis zu 3,5 Mal erhöhte. Diese Intensität reichte aus, um die meisten freiliegenden Lebewesen innerhalb weniger Stunden zu töten. Die Vegetation wurde entzündet, was zu großflächigen Bränden führte. Nach dieser anfänglichen Hitze könnte die Staubschicht eine langanhaltende "Einschlagskälte" verursacht und das Aussterben vollendet haben.

Die Studie wurde im Fachjournal JGR Biogeosciences veröffentlicht und stützt sich auf fossile Funde in Nordamerika. Die Forscher suchen jedoch noch nach globaleren Beweisen für weit verbreitete Waldbrände.

Originalquelle: ithome.com