Erster Masern-Todesfall in New York nach über 30 Jahren
Gesundheitsbehörden in New York bestätigen den ersten Masern-Todesfall eines Kindes seit über drei Jahrzehnten im Bundesstaat.

Ein Kind in New York ist an Masern verstorben, wie die zuständigen Gesundheitsbehörden bekannt gaben. Dies ist der erste Fall dieser Art in New York seit mehr als 30 Jahren. Landesweit stieg die Zahl der im Zusammenhang mit Masern stehenden Todesfälle in diesem Jahr auf sieben an. Sechs dieser Todesfälle ereigneten sich in Pennsylvania, wo derzeit ein massiver Ausbruch mit über 1.430 Fällen verzeichnet wird.
Der Anstieg bei durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten wird von Experten auf sinkende Impfquoten zurückgeführt. Diese Entwicklung steht im Kontext einer wachsenden Verbreitung von Desinformation und einer zunehmenden Skepsis gegenüber etablierten medizinischen Empfehlungen.
Wie Ars Technica berichtet, steht die Rolle von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. im Fokus der Diskussion. Kennedy, der durch seine langjährige Tätigkeit in der impfkritischen Szene bekannt wurde, hat seit seinem Amtsantritt mehrfach die nationalen Impfempfehlungen infrage gestellt und Untersuchungen zu Impfsicherheit eingeleitet, was zu intensiven Auseinandersetzungen über die öffentliche Gesundheitspolitik führt.