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Technologie

New York Times wirft OpenAI vor, Beweise in Copyright-Prozess versteckt zu haben

The New York Times und The Daily News behaupten, OpenAI habe Beweise für die angebliche Nutzung von urheberrechtlich geschütztem Material in ChatGPT-Ausgaben zurückgehalten.

9. Juli 2026
New York Times wirft OpenAI vor, Beweise in Copyright-Prozess versteckt zu haben

The New York Times und The Daily News haben OpenAI beschuldigt, Beweise in ihrem laufenden Rechtsstreit wegen Urheberrechtsverletzungen zurückgehalten zu haben. Die Verlage behaupten, OpenAI habe seine Fähigkeiten zur Durchsuchung von Kunden-Chat-Protokollen und Trainingsdatensätzen nach urheberrechtlich geschütztem Material falsch dargestellt.

Diese Anschuldigung ist die jüngste Entwicklung in einem zweijährigen Rechtsstreit, in dem OpenAI vorgeworfen wird, gegen das Urheberrecht verstoßen zu haben, indem es seine generativen KI-Modelle mit Inhalten der Times trainiert und journalistisches Material in seinen Ausgaben reproduziert hat. Die Nachrichtenagenturen fordern diese Daten an, um festzustellen, ob ihre urheberrechtlich geschützten journalistischen Werke im Trainingsdatensatz von OpenAI vorhanden waren und wie oft ChatGPT Antworten generiert, die ihre Arbeit nutzen oder replizieren.

Zuvor hatte OpenAI vor Gericht argumentiert, dass es nicht in der Lage sei, seinen eigenen Trainingskorpus zu durchsuchen. Das Unternehmen argumentierte auch, dass die Bereitstellung von ChatGPT-Konversationen technisch aufwendig wäre und Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes aufwerfen würde, da die Protokolle abgerufen, verarbeitet und anonymisiert werden müssten.

Die Situation eskalierte während einer gerichtlich angeordneten Befragung im April, bei der der Datensicherheitstechniker von OpenAI, Vinnie Monaco, angeblich Informationen preisgab, die die Fähigkeit des Unternehmens zur Datensuche belegen. Dies ist eine neue Wendung in dem seit zwei Jahren andauernden Rechtsstreit.

Originalquelle: techcrunch.com